Immobilie als Kapitalanlage

(Kredit wird durch Mieteinnahmen bezahlt + mehr Kapitalbildung durch Überschüsse)

Eine Faustformel: Beispiele für Sanierungskosten

Die durchschnittlichen Kosten für die Sanierung hängen vom Alter der Gebäude ab. Handelt es sich um ein Haus aus den 1950er oder 1960er Jahren, dann müssen Sie mit Sanierungskosten in Höhe von rund 40 Prozent des Kaufpreises rechnen. Vorkriegshäuser führen im Mittel zu zusätzlichen Kosten von 50 Prozent des Kaufpreises. Während der Zeit zwischen 1970 und 1980 erbaute Häuser verursachen rund 30 Prozent des Kaufpreises als Sanierungskosten. Wurde das Haus in den Jahren von 1980 bis 2000 erbaut, so müssen Sie mit zusätzliche 20 Prozent rechnen. Der Wert fällt bei neueren Häusern noch einmal auf circa 16 Prozent ab. Angenommen, Sie erwerben ein Haus aus dem Jahr 1955 zu einem Kaufpreis von 100.000 Euro. In diesem Fall sollten Sie mit Kosten in Höhe von 40 Prozent rechnen. Dadurch ergibt sich folgende grobe Abschätzung:

100.000 x 40 Prozent = 40.000 Euro

Der Rechnung liegt die Annahme zugrunde, dass es sich um ein sanierungsbedürftiges Haus handelt. Wurde das Gebäude über die Jahre hinweg gepflegt und modernisiert, so kann es sein, dass keine Sanierungskosten notwendig sind. Daher ist es von Vorteil, einen Gutachter vor dem Kauf hinzuzuziehen und somit Schäden frühzeitig zu erkennen.

Tipps zur Altbausanierung

  • Sanierungskosten durch Gutachter abschätzen lassen
  • Altbausanierung umfasst verschiedene Punkte
  • Kosten können durch Eigenleistung reduziert werden
  • Sanierungskosten im Mittel zwischen 16 und 50 Prozent des Kaufpreises
  • Wärmedämmung ein wichtiger Punkt
  • Fördermöglichkeiten nutzen
  • KfW-Bank bietet Unterstützung
  • energetische Maßnahmen werden gefördert
  • Kombination von einzelnen Sanierungsmaßnahmen spart Geld
  • einige Arbeiten müssen von Fachfirma durchgeführt werden